Französisch

Französisch – was ist das?

Vielleicht warst du ja auch schon mal in den Ferien in Frankreich, einem wunderschönen Land mit vielen sehenswerten Zielen für den Urlaub. Dann weißt du, dass unsere Nachbarn, die Franzosen, Französisch sprechen. Wenn du Französisch lernst, könntest du am Ende mit den Franzosen in ihrer Landessprache plaudern. Du könntest sie nach der Uhrzeit oder nach dem Weg fragen und in Französisch deine Einkäufe machen.

Du wirst feststellen, dass du schon viele französische Worte aus dem Deutschen kennst, z. B. das Wort Portemonnaie (neu: Portmonee), das in Französisch nichts anderes heißt als Kleingeldträger.

Französisch wird aber nicht nur in Frankreich gesprochen, sondern in 52 Ländern der Welt, wie z. B. Belgien, Luxemburg, Schweiz oder Kanada.

Neben Englisch ist Französisch die wichtigste Sprache, um sich bei internationalen Kontakten zu verständigen. Daher bieten dir gute Französischkenntnisse später auch weitere Chancen in vielen Berufen, umso mehr, als Frankreich auch der wichtigste Handelspartner Deutschlands ist.

Nicht jeder Schüler muss an unserer Schule Französisch lernen. Du kannst das Fach im Rahmen des sogenannten Wahlpflichtbereiches ab Jahrgang 7 wählen. In diesem Fall behältst du Französisch mindestens bis zum Ende der 10. Klasse.

Wie läuft der Unterricht ab?

Im Laufe des Unterrichts wollen wir dich fit machen für Situationen, in die du im Umgang mit Franzosen geraten kannst: z. B. dich vorstellen, etwas über deine Familie erzählen oder auch Briefe schreiben. Daran erkennst du, dass im Unterricht viel gesprochen, aber auch geschrieben wird. Vorsicht! Die französische Rechtschreibung hat es in sich. Viele Worte werden ganz anders geschrieben als ausgesprochen, wie du an dem Beispiel Pommes Frites (gebratene Äpfel) erkennen kannst.

Mit zunehmender Kursdauer werden wir auch lernen, Dinge in der Zukunft oder in der Vergangenheit zu berichten. Dafür muss man auch grammatische Regeln lernen, z. B. Verbformen, wie du das ja auch in Englisch machen musst.

Im Unterricht werden aber auch die etwas anderen Lebensgewohnheiten der Franzosen zur Sprache kommen. Zum Frühstück essen sie kaum etwas und schlürfen ihren Kaffee aus kleinen Schälchen …

Ähnlich wie in Englisch werden wir auch in Französisch mit einem Lehrwerk und einem Arbeitsheft arbeiten.

   

Partnerschule – Schüleraustausch

Orléans ist eine Stadt mitten in Frankreich, etwa 120 Kilometer südlich von Paris.

Wir haben seit vielen Jahren guten Kontakt zu einer dortigen Schule und organisieren gegenseitige Besuche. In der Regel nehmen die Kurse des jeweiligen 8. Jahrgangs am Austauschprogramm teil. Wegen der Corona-Pandemie wird im Schuljahr 2020/2021 kein Austausch stattfinden können.

Unsere Partnerschule ist das

Collège Cour Saint Charles
24, rue des Grands Champs
45050 Orléans.

Lerninhalte

Folgende kommunikativen Lernziele stehen im Mittelpunkt des Unterrichts:

Jahrgang 7

  • einen Tagesablauf mit Uhrzeiten und Wochentagen beschreiben,
  • eine Postkarte schreiben,
  • ein Telefongespräch führen

Jahrgang 8

  • Briefe und Postkarten mit dem Partner in Orléans austauschen,
  • über Erlebnisse in der Vergangenheit berichten,
  • über Mode diskutieren

Jahrgang 9

  • Sehenswürdigkeiten von Paris vorstellen,
  • Hotelreservierungen vornehmen, im Restaurant bestellen,
  • über Lieblingsbücher, -sendungen und -filme berichten

Jahrgang 10

  • über Berufe sprechen und Berufswünsche formulieren,
  • einen Lebenslauf verfassen,
  • über ausgewählte gesellschaftliche Probleme am Beispiel der Provence diskutieren

Leistungsbewertung im Fach Französisch

In die Leistungsbewertung fließen die Nachweise verschiedener Kompetenzen ein:

I. Sprachliche Kompetenzen

  • mündliche Mitarbeit im Unterricht (Quantität und Qualität)
  • Sprechfähigkeit
  • Lesefähigkeit
  • Hörverstehen
  • Leseverstehen
  • Kenntnisse in Grammatik und Wortschatz

II. Methodische Kompetenzen

  • Arbeit mit zweisprachigem Lexikon
  • Erschließen und Beschaffen von Texten und Informationen
  • Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • Texte erschließen und verfassen
  • Rollenspiele durchführen
  • Planung und Durchführung praktischer Tätigkeiten
  • Führung des Aufgabenheftes, des cahier d' exercices, des Vokabelheftes und ggf. des Regelordners
  • Gestaltungsfähigkeit

III. Personale Kompetenzen

  • Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität
  • Gruppenfähigkeit
  • Kooperations- und Integrationsfähigkeit
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Anstrengungsbereitschaft
  • komplexere, selbstständige Arbeiten

Die Leistungsbereiche müssen nicht bei allen Schülern im gleichen Umfang Berücksichtigung erfahren. Möglich ist, Defizite in Teilbereichen durch individuelle Leistungen auszugleichen.

In den Jahrgängen 7 und 8 werden fünf und in den Jahrgängen 9 und 10 vier Kursarbeiten geschrieben. Die Dauer der Kursarbeit beträgt in den Jahrgängen 6 und 7 eine Schulstunde und in den Jahrgängen 8 bis 10 ein bis zwei Schulstunden. Laut Kernlehrplan kann einmal im Schuljahr eine Klassenarbeit durch eine andere gleichwertige Form der Leistungsüberprüfung ersetzt werden.

Die sonstige Mitarbeit sollte insgesamt im Vergleich mit den schriftlichen Arbeiten den gleichen Stellenwert für die Gesamtbewertung erhalten.

Hinsichtlich der Bewertung von Testen und Klausuren gilt folgendes Bewertungsschema:

ProzentpunkteNote
100 - 98 %1+ 
97 - 95 %1sehr gut
94 - 92 %1- 
91 - 88 %2+ 
87 - 84 %2gut
83 - 80 %2- 
79 - 75 %3+ 
74 - 70 %3befriedigend
69 - 65 %3- 
64 - 60 %4+ 
59 - 55 %4ausreichend
54 - 50 %4- 
49 - 45 %5+ 
44 - 40 %5mangelhaft
39 - 35 %5- 
34 - 0 %6ungenügend